Netzwerk Rooter
In diesem Artikel geht es um das Thema Netzwerk Rooter. Netzwerk Rooter sind absolut essentiell für die heutige Internet-Infrastruktur und das Internet an sich. Ohne sehr leistungsfähige Netzwerk Rooter wäre das Internet in der derzeitigen Form nicht denkbar.
Ganz grob kann man folgende Router unterscheiden: Backbone-Router (auch Hardware-Router genannt), High-End Switches und DSL-Router, WLAN-Router.
Backbone Router haben eine sehr wichtige Funktion und dementsprechend sind die Anforderungen an Backbone-Router auch sehr hoch. Man kann die Backbone Router am besten verstehen, in dem man das englische Wort Backbone übersetzt: Backbone bedeutet (anatomisch gesehen) Rückgrat. Backbone Router stellen also das Rückgrat des Internets da. So wie ein Mensch ohne Rückgrat nicht stehen könnte, könnte das Internet ohne Backbone Router nicht funktionieren. Backbone Router haben in der Regel eine Verfügbarkeit von 99,999 % und höher. Dies wird unter anderem durch den Einsatz redundanter Teile ermöglicht. Redundante Teile ermöglichen den Betrieb des Routers weiterhin, wenn ein wichtiges Teil (zum Beispiel das Netzteil) ausfallen sollte. Viele Backbone Router haben eine Datenübertragungsrate von mehreren Gigabit pro Sekunde.
High-End Switches sind, wie der Name schon sagt, nicht unbedingt als Router zu verstehen. Am ehesten kann man sie als eine Mischung aus Router (also ein Gerät, welches Daten zu einem bestimmten Server oder Rechner lenkt) und Switch (also eine Gerät, welches die Daten einfach nur weiterleitet, ohne bestimmte Steuerungsmöglichkeiten) verstehen. Auch diese Geräte besitzen des Öfteren eine Datenübertragungsrate von mehreren Gigabit pro Sekunde. Vielfach verschwinden bei diesen Geräten auch die Grenzen zwischen Router und Switch. Viele Geräte können sowohl als Router, als Switch, als auch im Mischbetrieb arbeiten. Auch in finanzieller Hinsicht verschwinden mehr und mehr die Grenzen zwischen Routern und Switch.
DSL-Router haben in keinerlei Hinsicht etwas mit High-End Switches oder gar Backbone Routern zu tun. Einzig und allein der Name und die prinzipielle Funktionsweise haben die drei Kategorien miteinander gemeinsam. Ein DSL-Router ist für den Endverbraucher bestimmt. Ein DSL-Router leitet die Daten von dem Provider (wie zum Beispiel T-Online) zu dem Endverbraucher, im Falle eines Downloads. Im Falle eines Uploads ist die Funktionsweise umgekehrt. Der Großteil der DSL-Route heutzutage haben eine integrierte Firewall. Allerdings bieten diese Firewalls bestenfalls rudimentären Schutz und ersetzen keineswegs eine Firewall bei dem PC oder Laptop des Endverbrauchers.
Da die Angebote der DSL-Anbieter sich stetig verändern, sollte man auch vor Ablauf des bereits bestehenden Vertrages erneut einen DSL Vergleich durchführen. Oft finden sich hier deutlich bessere Konditionen, welche aber einen Anbieterwechsel vorraussetzen. Da ein solcher Wechsel während der Vertragslaufzeit selten kostenfrei möglich ist, sollte man sein Vertragsende stets im Auge behalten.
Nicht nur der heimische Router spielt eine wesentliche Rolle für die Funktionalität des Internets. Auch Webspace-Server sind durch einen Router mit dem Internet verbunden. Ohne diesen würden die dazugehörigen Domains ins leere laufen und wir würden beim Aufruf lediglich eine Fehlermeldung erhalten. Selbst in Sachen Suchmaschinenoptimierung kann das Routing eine wesentliche Rolle spielen. Im Internet ist oft nachzulesen, das gegenseitige Verlinkungen von Webseiten mit identischen IP-Adressen keinen Wert haben, da Suchmaschinen diese Links nur schlecht werten. Mit Routern ist es jedoch möglich einem Server sogar mehrere IP-Adressen zuzuweisen um solche Verlinkungen zu unterstützen. Die Meinungen, ob dies jedoch wirklich zum Erfolg einer Website verhilft, gehen hierbei oftmals auseinander.